1Rettungsmittel1 Rettungsmittel

Die Idee und Funktionen

Aus der Praxis als Ausbilder entwickelt

Was du damit trainierst

Die App bildet genau die Phase ab, in der Struktur zählt. Vom ersten Überblick, bis zur sauberen Ablage und Zuweisung.

Lageerkundung. Strukturierter Überblick, Rückmeldung, Prioritäten setzen.
Vorsichtung. Schnelles Erkennen, Sofortmaßnahmen, erste Entscheidungen.
Patientenablage. Einrichten, Benennen, Überblick halten, Führung sichtbar machen.
Protokoll Zuweisung. Patienten nach regionalem Ablauf führen, dokumentieren, übergeben.
Stress und Dynamik. Optionale Verschlechterung erzeugt Zeitdruck und echte Priorisierung.
Auswertung. Zeiten und Kategorien als Grundlage für Feedback und Debriefing.

Die Idee, warum und wieso

Die Idee zu diesem Projekt entstand während meiner Tätigkeit als Ausbilder. In vielen MANV Schulungen habe ich erlebt, dass klassische Übungen häufig teuer, zeitintensiv und organisatorisch aufwendig sind. Natürlich kann man Szenarien improvisieren, aber die Praxisnähe und die Wiederholbarkeit bleiben dabei oft auf der Strecke.

Also habe ich mir gedacht. Warum nicht selbst etwas entwickeln, das praxisnah, flexibel und unkompliziert einsetzbar ist. Nach rund einem Jahr Arbeit ist es nun soweit, dass ich meine Lösung mit euch teilen kann.

Mein Ziel. Jede und jeder soll unabhängig von Ort und Zeit die ersten Abläufe im MANV trainieren können. Es geht dabei nicht um große Strukturen, sondern gezielt um die Tätigkeiten des ersten Rettungsmittels.

Seien wir ehrlich. In OrgL RD Lehrgängen lernen wir viele wichtige Konzepte. Doch als erstes Rettungsmittel fehlen schlicht die Kapazitäten, gleichzeitig an Behandlungsplatz, Halteplatz, Transportstopp oder Bereitstellungsraum zu denken.

Aus meiner Erfahrung sind in dieser Phase entscheidend.

  • Strukturierte Lageerkundung und Lagemeldung
  • Vorsichtung und Sofortmaßnahmen
  • Einrichten und Benennen einer ersten Patientenablage
  • Besonderheiten, Hinweise und Anfahrtinformationen für nachfolgende Kräfte

Mehr ist in dieser Phase realistisch kaum leistbar. Und genau hier setzt die App an. Sie erlaubt es, diese Abläufe realistisch zu trainieren, ohne den enormen Aufwand klassischer Großübungen.

Neu dazugekommen. Mit der Zeit hat sich gezeigt, dass nicht nur die Sichtung wichtig ist, sondern auch das, was danach passiert. Genau deshalb bildet 1Rettungsmittel inzwischen auch die digitale Patientenablage als Führungsaufgabe ab. Damit kann man die Zuweisung von Patienten nach regionalem Protokoll üben und die Ablage gezielt im Bereich Führung und Einsatztaktik trainieren.

Was kann die PWA

Die PWA funktioniert wie eine normale App aus den bekannten Stores. Sie wird direkt über den Browser installiert und ist sofort einsatzbereit, auch offline.

Mit ihr lassen sich Szenarien mit mehreren Verletzten realistisch simulieren. Gerade für Ausbilder eröffnet das die Möglichkeit, unkompliziert Trainingssituationen vorzubereiten und strukturiert durchzuführen.

Die wichtigsten Funktionen.

  • Einsatzmeldungen. Zu Beginn erhaltet ihr eine Meldung, am Einsatzort folgt die erste Lageinformation.
  • Patienten Simulation. Mehrere Patienten werden vom Instruktor ausgewählt. Über QR Codes öffnet sich das jeweilige Profil mit Bild und Angaben.
  • Sichtung. Auf Basis der Informationen führt ihr eine strukturierte Sichtung durch.
  • Digitale Patientenablage. Patienten werden in der Ablage geführt, dokumentiert und dem passenden Ablauf zugeordnet, ideal zum Üben von Führung und Struktur.
  • Zuweisung nach regionalem Protokoll. Genau die Vorgehensweise, die bei euch vor Ort gilt, kann in der Ablage trainiert werden.
  • Dynamik und Stress. Auf Wunsch des Ausbilders können sich Patienten gezielt verschlechtern. Dadurch entsteht Zeitdruck, Priorisierung wird sichtbar und Entscheidungen müssen unter Stress getroffen werden.
  • Auswertung. Am Ende gibt es eine Übersicht mit Zeitbedarf und Sichtungskategorien pro Patient.
Warum das wichtig ist. Die Patientenablage ist nicht nur eine Liste. Sie ist der Ort, an dem Führung sichtbar wird. Struktur, Priorisierung, Zuweisung, Kommunikation. Wenn sich Patienten dynamisch verändern, entsteht genau der Druck, der in der Praxis den Unterschied macht.

So lassen sich Abläufe im MANV praxisnah, ortsunabhängig und ohne großen Aufwand trainieren. Perfekt für Rettungsdienstschulen, Fortbildungen und Übungen in Wachen.

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